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Mein Name ist Jytte-Merle Louisa Böhrnsen. Jytte ist dänisch, Merle (Amsel) und Louisa sind französisch und Böhrnsen typisch Norddeutsch, also nordische Hülle mit einem französischen Kern, aber eigentlich durch und durch durchgepustet von dem baltischen Meer. Ich wohne in Berlin, bin aber in Hamburg am 05.01.1984 geboren, zur Zeit bin ich also 24 Jahre alt, ne.
Verlauf meines Lebens Mit sechs wurde ich eingeschult und ging zur Oberstadtschule Geesthacht (Igel Klasse), später schickten mich dann meine Eltern aufs Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht, wo meine Tanten, mein Onkel, Papi und mein älterer Bruder ihr Abitur absolvierten. Ich dagegen hab nach der 11. Klasse das Weite gesucht und bin, durch eine Schnapsidee, die meiner Mutter an meinem 17. Geburtstag kam, nach New York zur Schauspielschule gegangen. Ein Jahr (2001/2002) besuchte ich dort das Lee Strasberg Theatre Institute. Damals bin ich drei Tage vor dem 11. September 2001 in New York City angekommen. "Ein Tag so dunkel und unfassbar, so unbegreiflich für einen der noch nie Krieg verspürte ,dass meine Augen nie die Angst und Trauer erahnen werden, die sie vernahmen." Eine geplatzte Seifenblase der doch so heilen Welt. Mit 18 Jahren und meinem eigenen kleinen Rucksack an Erfahrungen, Fehlern und Erinnerungen, die ich in dem Jahr, während ich in meiner eigenen kleinen Wohnung in Brooklyn lebte, gesammelt habe, kehrte ich zurück nach Deutschland und zurück auf die Schulbank. Noch zwei Jahre Schule an dem Luisen Gymnasium in Hamburg und... tatarataaa...2004 hab ich mein Abitur gemacht (Falls es jemanden interessiert: Leistungskurse waren Kunst und Englisch ; schriftliche Prüfung Mathe und mündliche Wirtschaft&Politik) Bisher habe ich es noch nicht geschafft zu studieren, aber ich hoffe, dass sich das bald ändern wird. Seit 2004 arbeite ich als Schauspielerin und das geht ganz gut.
Schauspielerin? Ich? Theater gemacht hab ich schon seitdem ich laufen kann, aber so richtig auf der Bühne fing es bei mir mit sechs Jahren an. Damals stand ich sogar das erste Mal für die Fernsehaufnahme von dem Stück Held des Tages vom Hamburger Schauspielhaus vor der Kamera, ohne dass ich es gemerkt habe, ich war nur froh, dass ich den lieben langen Tag Capri-Eis essen durfte. Allerdings waren meine Hände super klebrig am Abend.
Nicht nur dem Schauspielhaus Hamburg, an dem ich immer wieder bis zu meinem 18. Lebensjahr spielte, habe ich meine Liebe am Theater zu verdanken, nein, in erster Linie meiner Mutter und dem Kellertheater Hamburg. Als ich noch in Mamis Bauch war, stand ich mit ihr schon auf der Bühne, wahrscheinlich habe ich die Lust am spielen schon ins Blut injiziert bekommen. Das Kellertheater war immer so etwas wie ein zweites zu Hause für mich, kein Wunder, wenn man schon als kleiner Hosenscheißer die Bühne als tollsten Spielplatz entdeckt hat. Bis 2003/04 habe ich noch aktiv am Kellertheater gespielt, doch als meine Leidenschaft zum Beruf wurde (was nicht negativ zu verstehen ist) hatte ich leider nicht mehr so viel Zeit immer zwischen Berlin und Hamburg zu pendeln. Doch ich glaube ganz fest daran, dass die Zeit kommen wird und ich wieder dort spielen und vielleicht auch inszenieren werde. Aber erstmal einen Schritt nach dem anderen.
Ich bin echt glücklich, wenn ihr es bis hierhin mit dem Lesen geschafft habt und entschuldige mich für alle Komma- oder Schreibfehler die ihr entdecken konntet. So genug geschrieben! Eure Jytte
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